Sonntag, 11. September 2011

Der Sohn des Gladiators

Da ich in den Sommerferien mit den Kindern im archäologischen Park Xanten war und die beiden ein gewisses Interesse an der römischen Geschichte zeigten, habe ich zur Unterstützung mal diesen Roman zum Vorlesen ausgesucht.

Inhalt

Rom 46 v.Chr.: In einem großen Triumphzug feiert Cäsar den Sieg über seinen Gegner Vercingetorix. Klar, dass sich die vier Freunde Cornelia, Titus, Gaius und Publius das Spektakel nicht entgehen lassen. Doch mitten im Getümmel macht Cornelia eine wichtige Entdeckung, die sie bald auf eine abenteuerliche Spur führt: Jemand will das Gold der Kelten klauen. Aber die Unbekannten haben ihre Rechnung ohne die vier Freunde gemacht …

Der Autor spinnt einen interessanten Kinderkrimi, der so auch problemlos in der heutigen Zeit spielen könnte, aber eben im alten Rom angesiedelt ist. Ob historisch alles komplett fundiert ist, kann ich nicht beurteilen, die Sprache der Kinder erscheint allerdings hier und da etwas modern, aber das kommt bei den jungen Lesern natürlich besser an. Viele Begriffe werden im Anhang des Buches ausführlich erläutert und vermitteln so Wissen – allerdings nur für den, der auch wirklich nachschlägt. Aus dem Text heraus kommt da ein bisschen wenig.

Das groß angekündigte Mitraten fand ich indes etwas enttäuschend. Meist geht es nur um Bilderrätsel, wobei die Illustrationen nicht wirklich gelungen sind. Die Schwierigkeit geht dabei auch weit auseinander und dürfte jüngere Kinder nicht selten überfordern.

Persönliche Meinung (3 von 5 Sternen):
Ein überwiegend spannender Kinder-Krimi mit allerdings etwas schwacher Auflösung. Das historische Setting macht ihn interessant, schade dass viele Begriffe aber nicht aus dem Text heraus klar werden, sondern im Anhang nachgeschlagen werden müssen.

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