Dienstag, 25. Oktober 2011

Diner des Grauens


Manche Bücher würde man wohl nie lesen, wenn man sie nicht empfohlen bekäme. Das Vorliegende hat mir ein Freund ausgeliehen – und es erwies sich als guter Tipp.

Inhalt
Willkommen im Diner des Grauens, wo Zombie-Angriffe an der Tagesordnung sind und du niemals weißt, was im Kühlschrank lauert! Als die beiden Kumpels Earl und Duke mit ihrem uralten Pickup bei dem Imbiss Halt machen, trifft es sie hammerhart: Zombie-Kühe, eine monströse Bardame und singende Yucca-Palmen sind erst der Anfang. Doch Earl und Duke sind nicht umsonst der coolste Vampir und der fetteste Werwolf der Welt.
Diner des Grauens ist der Erstling des mittlerweile wohl recht bekannten Autors A. Lee Martinez, der uns hier humoristischen Hack&Slay Grusel präsentiert – wobei, so richtig gruselig wird es eigentlich kaum. Das Buch lebt von seinen Kuriositäten und seinem lakonischen Grundton. Martinez zieht dabei vieles durch den Kakao, vor allem die Dialoge zwischen Earl und Duke wissen dabei zu gefallen.

Aber auch wenn es auf der Rückseite so angekündigt wird, einem Douglas Adams kann Martinez in Sachen Humor in keinster Weise das Wasser reichen. Was er präsentiert ist zwar skurril und lässt hin und wieder mal schmunzeln, zum Schreien komisch ist das Buch indes selten – und wirklich spannend eben auch nicht.

Dennoch, es liest sich flüssig weg, hat genau die richtige Länge und ist so als etwas anderes Zombiebuch durchaus einen Blick wert.

Persönliche Meinung (3 von 5 Sternen):
Zunächst war ich recht angetan vom Diner des Grauens, doch das Muster, den Schrecken als Normalität darzustellen, wiederholt sich einfach zu oft. So bleibt das Buch dann irgendwo im Niemandsland zwischen Humor und Horror. Es ist nicht wirklich witzig, aber auch nicht wirklich spannend – und doch irgendwie lesenswert.

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