Manche Bücher würde man wohl nie
lesen, wenn man sie nicht empfohlen bekäme. Das Vorliegende hat mir
ein Freund ausgeliehen – und es erwies sich als guter Tipp.
Inhalt
Willkommen im Diner des Grauens, wo Zombie-Angriffe an der Tagesordnung sind und du niemals weißt, was im Kühlschrank lauert! Als die beiden Kumpels Earl und Duke mit ihrem uralten Pickup bei dem Imbiss Halt machen, trifft es sie hammerhart: Zombie-Kühe, eine monströse Bardame und singende Yucca-Palmen sind erst der Anfang. Doch Earl und Duke sind nicht umsonst der coolste Vampir und der fetteste Werwolf der Welt.
Diner des Grauens ist der Erstling des
mittlerweile wohl recht bekannten Autors A. Lee Martinez, der uns
hier humoristischen Hack&Slay Grusel präsentiert – wobei, so
richtig gruselig wird es eigentlich kaum. Das Buch lebt von seinen
Kuriositäten und seinem lakonischen Grundton. Martinez zieht dabei
vieles durch den Kakao, vor allem die Dialoge zwischen Earl und Duke
wissen dabei zu gefallen.
Aber auch wenn es auf der Rückseite so
angekündigt wird, einem Douglas Adams kann Martinez in Sachen Humor
in keinster Weise das Wasser reichen. Was er präsentiert ist zwar
skurril und lässt hin und wieder mal schmunzeln, zum Schreien
komisch ist das Buch indes selten – und wirklich spannend eben auch
nicht.
Dennoch, es liest sich flüssig weg,
hat genau die richtige Länge und ist so als etwas anderes Zombiebuch
durchaus einen Blick wert.
Persönliche Meinung (3 von 5 Sternen):
Zunächst war ich recht angetan vom
Diner des Grauens, doch das Muster, den Schrecken als Normalität
darzustellen, wiederholt sich einfach zu oft. So bleibt das Buch dann
irgendwo im Niemandsland zwischen Humor und Horror. Es ist nicht
wirklich witzig, aber auch nicht wirklich spannend – und doch
irgendwie lesenswert.

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