Dienstag, 27. Dezember 2011

Arabesk: So ein verflixtes Turnier


Knister ist für meine Kinder schon ein alter Bekannter. Natürlich kennen sie Hexe Lili, auch die Teppichpiloten wurden von meiner Tochter schon verschlungen, und seinen Nikolauskrimi haben wir ja hier schon besprochen. Umso gespannter waren wir auf den Start seiner neuen Serie.

Inhalt
Das Mädchen Ella tritt mit ihrem Pferd Arabesk den Dienst als Magd bei dem trotteligen Ritter von Schwartengrimm an. Niemand ahnt, dass Ella sich mit ihrem Pferd verständigen kann. Als der mit Arabesk zu einem Turnier aufbricht, folgt Ella ihm als Knappe verkleidet.

Die Inhaltsangabe ist ausnahmsweise mal von mir selbst, denn der Klappentext ist eine Frechheit und nimmt 90% des Inhalts vorweg, also bloß nicht lesen.

Davon abgesehen bekommt man kurzweilige, routinierte Knisterkost geboten. Die Mischung aus Spaß und Spannung stimmt, dazwischen streut der Autor immer wieder Kleinigkeiten ein, z.B. das Rezept für Arme Ritter. Das ganze Buch ist überdies nett illustriert.

Für den erwachsenen Vorleser hat die Geschichte aber wenig zu bieten, alles ist arg vorhersehbar und klischeehaft, aber das störte meine Kinder zumindest nicht. Mädchen sollten allerdings auch nicht viel Pferde-Gedöhns erwarten. Störend fanden wir außerdem das recht offene Ende wegen der langen Wartezeit auf Band 2.

Persönliche Meinung (3 von 5 Sternen):
Routiniertes Kinderbuch von Knister, das nicht lange im Gedächtnis bleibt, Kinder aber gut unterhalten kann. Einzig heftiger Kritikpunkt ist der sehr ärgerliche Klappentext, herausragende Pluspunkte gibt es allerdings auch nicht zu verzeichnen.

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